Erstes Soup `n`Talk findet großen Anklang


Erstes „Soup ‘n‘ Talk“ findet großen Anklang


















 




 

(08.04.2013) Im Rahmen ihres Mottojahres „2013 – Das karitative Jahr“ veranstaltete die Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) erstmalig die Aktion „Soup ‘n‘ Talk“ (zu Deutsch: Suppe und Gespräch), zu welcher im Anschluss an den Gottesdienst am Palmsonntag, den 24. März 2013, alle Interessierten und Hungrigen eingeladen waren.

Ziel der Idee war es, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig ein wenig Geld für das „Karitative Jahr“ zu sammeln. Drei Gemeindemitglieder hatten dazu Bohnen- und Kartoffelsuppe sowie eine Minestrone zubereitet. Gegen eine Spende zur Unterstützung des Mottojahres nutzen zahlreiche Glaubensgeschwister die Gelegenheit, in großer Runde gemeinsam zu Mittag zu essen.

Nach dem kulinarischen folgte nun der inhaltliche Teil: Alle, die Lust hatten, konnten an einem Gemeindegespräch über die weitere Ausgestaltung des „Karitativen Jahres“ teilnehmen. Zu Beginn gab die Projektgruppe den circa 50 Anwesenden einen Rückblick auf bereits durchgeführte Aktionen. So stellte sich Anfang des Jahres das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche „NAK-karitativ e. V.“ im Rahmen eines Informationsabends vor. Dazu war Geschäftsführer Jörg Leske eingeladen worden. Des Weiteren wurden bereits drei französische Chorliederbücher für eine Kirchengemeinde in Mali gespendet. Eine Humboldthainer Glaubensschwester, die sich derzeit berufsbedingt  in Westafrika aufhält, hätte diese bereits vor Ort übergeben, berichtete die Projektgruppe.

Auch über zukünftige Initiativen wurde diskutiert. Bereits im Vorfeld waren zahlreiche Ideen von Gemeindemitgliedern an die Projektgruppe herangetragen worden, welche auf Pappkarten für alle sichtbar aufgehängt waren. Alle Ideen wurden kurz vorgestellt, bevor darüber diskutiert sowie gemeinsam festgelegt wurde, in welchem Monat diese am Besten stattfinden sollten.

Fester Bestandteil soll auch in diesem Jahr wieder „Weihnachten im Schuhkarton“ sein. Dabei werden für Kinder in Not zum Beispiel Schulmaterialien und Spielzeug gesammelt, in Schuhkartons verpackt und um die Weihnachtszeit verteilt. Der Gedanke, sich auch für Hilfsbedürftige in Berlin einzusetzen, wurde stark begrüßt. So hat die Gemeinde zukünftig vor, für die Bahnhofsmission Zoo, die zur Berliner Stadtmission gehört, Schuhe, Bekleidung und Schlafsäcke zusammenzutragen und regelmäßig zu überreichen. Ab sofort stehen nunmehr Körbe in einem Nebenraum der Kirche bereit, in welchen die Sachen gesammelt werden.

Weitere geplante Aktionen sind:

  • Spende der Lebensmittel, die am Erntedankgottesdienst den Altar schmücken, an die Berliner Tafel
  • „Geben und Nehmen“, eine beliebte Humboldthainer Schenk- und Spendeaktion
  • Informations- und Filmeabende über karitatives Engagement und Verantwortung


Im Dezember 2013 soll ein Benefizkonzert das karitative Jahr abschließen. Bis dahin werde das gemeinsame Mittagessen nach dem Gottesdienst, verbunden mit einer kleinen Spende, noch mindestens drei Mal wiederholt werden, äußerte sich die Projektgruppe sichtlich begeistert über das große Interesse in der Gemeinde. Mindestens einmal davon soll wieder ein Gemeindegespräch (also das ‘n‘ talk) folgen, um ein geeignetes karitatives Projekt zu finden, an das die Spenden gehen sollen. Am Ende des Jahres soll dann die Übergabe aller bis dahin eingegangen Spenden an dieses Projekt stattfinden.

Das diesjährige Motto soll bewusst machen, dass Christinnen und Christen eine Verantwortung tragen und für ihre Mitmenschen und die Umwelt einstehen können. So wurde in der Diskussionsrunde mehrfach betont, dass auch über dieses Jahr hinaus ein langfristiges Engagement der Gemeinde forciert werden sollte. Mit einer Blutspendeaktion soll daher Anfang 2014 der karitative und soziale Gedanke fortgeführt werden.

Das Projektteam dankt allen bisherigen und zukünftigen Köchinnen und Köchen sowie allen, die sich bereits eingebracht haben und einbringen, damit das „Karitative Jahr“ der Gemeinde Humboldthain (Mitte) vielen Menschen zu Gute kommen kann.


Text: SF/CZ/MPW
Fotos: WP