100 Ehejahre gefeiert
 


100 Ehejahre gefeiert



Zweimal 50 macht 100 Ehejahre


(v.l. Angelika und Joachim Fiehn, Franco und Wilma Piccinini)



Der Gemeindechor umrahmt den Gottesdienst



50 Jahre verheiratet - Angelika und Joachim Fiehn



Auch Wilma und Franco Piccini feierten die Goldene Hochzeit




 

(10.04.2016) Am Ostersonntag, den 27. März 2016, feierte die Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) insgesamt 100 Ehejahre. Der Leiter des Kirchenbezirks Nordwest, der den Gottesdienst durchführte, spendete den Paaren Angelika und Joachim Fiehn sowie Wilma und Franco Piccinini jeweils den Segen zur Goldenen Hochzeit. Die Geschwister Joachim Fiehn und Wilma Piccinini (geb. Fiehn) hatten im Jahr 1966 kurz nacheinander ihre jeweiligen Partner geheiratet und sich entschieden, nun ihre Ehe-Jubiläen gemeinsam zu feiern.

Der Bezirksälteste betonte, dass beide Paare auf viele gute Erfahrungen mit Gott zurückblicken und mit diesem Bewusstsein auch zuversichtlich in die Zukunft blicken könnten. Diese Zuversicht strahlte auch das Wunschlied der Paare „Ich will dem Herren singen“ (Melodie: Johannes Petzold, Text: Arno Pötzsch), welches der Gemeindechor vortrug, aus. Dort heißt es unter anderem „Ich will dem Herren singen, solang ich leb und bin“.

Seine Ansprache an die Paare bezog der Leiter des Kirchenbezirks auf Psalm 115, 12-15 in welchem es heißt: „Der HERR denkt an uns und segnet uns; er segnet das Haus Israel, er segnet das Haus Aaron. Er segnet, die den HERRN fürchten, die Kleinen und die Großen. Der HERR segne euch je mehr und mehr, euch und eure Kinder! Ihr seid die Gesegneten des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“

„Ihr habt mit Gott ein Haus gebaut, das auch euren Familien und der Gemeinde dient“, hob der Bezirksälteste dankend hervor. „Zudem ist Jesus Christus euer Eckstein, er lebt in euch und das ist ein Vorbild für uns. Ihr seid damit von Gott gesegnet, weil ihr ein Segen für eure Familien und die Gemeinde seid“, machte er vor den vielen Anwesenden deutlich.

Zuvor war der Gottesdienstleiter auf das Osterfest und die Osterfreude, die durch die Auferstehung Jesu Christi nach seiner Kreuzigung entsteht, eingegangen. Er forderte die Gemeindemitglieder und Gäste auf, diese Osterfreude in die Welt hinauszutragen, denn sie gründe auf der Gewissheit, dass mit Gott alles möglich sei. Zudem betonte er, dass die Werte, die Jesus Christus vertreten habe, nicht mit ihm am Kreuz gestorben seien, sondern auch heute – 2000 Jahre nach seiner Kreuzigung – noch maßgeblich für alle Christen seien. Insbesondere seien dies Gerechtigkeit, Toleranz, Wahrheit, Versöhnungsbereitschaft und Liebe.

Der Ostersonntag wurde somit in der Gemeinde Humboldthain in einem doppelten Sinn gefeiert: Zum einen durch die Freude, dass Jesus Christus vom Kreuz auferstanden ist, zum anderen durch die Feier der insgesamt 100 goldenen Ehejahre.


Text: CZ
Fotos: WP

 
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