Corona







Text: MPW
Foto:NAK BBrb






Ankündigung
Präsenzgottesdienste - was ist zu beachten?

(20.06.2020) Der letzte Gottesdienst in der Gemeinde Berlin-Humboldthain vor der pandemiebedingten Schließung wurde am 11. März gefeiert. Nun, über drei Monate später, werden sich wieder Gläubige in der Kirche in der Hussitenstraße 20/21 versammeln. Für Sonntag, den 21. Juni 2020, ist die Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste geplant – zunächst nur sonntags und ohne Feier des Heiligen Abendmahls. Wir beantworten wichtige Fragen.


Wie viele Menschen können in der Kirchengemeinde Berlin-Humboldthain zusammen Gottesdienst feiern?

Bis auf Weiteres stehen 60 Sitzplätze im Kirchenschiff und auf der Empore insgesamt zur Verfügung. Diese werden gekennzeichnet, eine freie Auswahl ist nicht möglich. Im Kirchenschiff wird von vorn und auf der Empore von hinten beginnend platziert werden. Am Ende des Gottesdienstes sollen alle in umgekehrter Reihenfolge die Kirche wieder verlassen.

Wie läuft der Anmeldeprozess?

Wer an einem Gottesdienst in der Gemeinde vor Ort teilnehmen möchte, meldet sein Interesse dem zuständigen Priester. Die Priester tragen die Anmeldungen zusammen. Sollte die Zahl der Interessenten größer als das Platzangebot sein, entscheidet der Gemeindeleiter über die Teilnahme. Rechtzeitig vor dem Tag des Gottesdienstes werden alle Gemeindemitglieder, die sich angemeldet haben, informiert.

 

Wer darf nicht am Gottesdienst teilnehmen?

Ein unabgestimmter Gottesdienstbesuch in der eigenen oder einer anderen Gemeinde muss derzeit unbedingt unterbleiben. Gemeindemitglieder, die nach den ge- sundheitsbehördlichen Hinweisen einer Risikogruppe angehören, wird dringend empfohlen, weiterhin den zentralen Videogottesdienst oder den Gemeindegottesdienst per Telefonübertragung mitzuerleben. Die Empfehlung gilt auch für Mitglieder, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Entscheidung muss jede/r selbst und eigenverantwortlich treffen.

 

Gibt es eine Mundschutzpflicht?

Für die Gebietskirche Berlin-Brandenburg gilt das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes während des Gottesdienstes,
Chor- und Gemeindegesang sollen unterbleiben und auch das laute Sprechen des "Amen" und des "Vaterunser" müssen einer leise gesprochenen Variante weichen.

Warum müssen persönliche Daten der Gottesdienstteilnehmenden erfasst werden?
Um erforderlichenfalls Gesundheitsbehörden eine Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen, gewährleistet die Gemeindeleitung die namentliche Dokumentation der Gottesdienstteilnehmer. Die Teilnehmerlisten verbleiben beim Gemeindevorsteher oder einer von ihm beauftragten Person. Sie werden vor dem Zugriff Dritter sicher aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet.

 

Was ist nach Ende des Gottesdienstes zu beachten?

Nach Beendigung des Gottesdienstes begeben sich die Amtsträger am Altar mit angelegtem Mund- und Nasenschutz vor der Gemeinde aus dem Kirchenraum. Auf eine Verabschiedung mit Handschlag ist zu verzichten. Beim Verlassen der Kirche ist die Abstandsregel einzuhalten.

Wann können Vorsonntags- und Sonntagsschule wieder stattfinden?

Die Sonntagsschule kann unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln frühestens dann durchgeführt werden, wenn der Grundschulbetrieb in der Region vollständig wiederaufgenommen wird. Die Vorsonntagsschule kann unter den gleichen Bedingungen starten, wenn in der Region der Kita-Betrieb wieder vollständig aufgenommen wird. Alle anderen Zusammenkünfte außerhalb der Gottesdienste bleiben bis auf Weiteres untersagt.

 






Text: MPW
Foto:NAK BBrb






Ankündigung
Präsenzgottesdienste in Humboldthain ab 21. Juni

(04.06.2020) Wie Bezirksapostel Wolfgang Nadolny am 3. Juni per Videoansprache mitteilte, beabsichtigt die Kirchenleitung, unter Berücksichtigung des erforderlichen Infektionsschutzes schrittweise zu dem gewohnten Gemeindeleben zurückzukehren. In der Gemeinde Berlin-Humboldthain werden Präsenzgottesdienste wieder ab Sonntag, den 21. Juni 2020, unter ►Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln, z. B. das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, gefeiert.

Gottesdienste in der Gemeinde werden zunächst noch ohne Feier des Heiligen Abendmahls stattfinden. Um die Einhaltung des Mindestabstands gemäß den behördlichen Vorgaben zu ermöglichen, muss die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt werden. Die Gemeindemitglieder müssen bis auf Weiteres dem zuständigen Priester mitteilen, an welchem Gottesdienst teilgenommen werden möchte. Auf Basis der Anfragen muss die Gemeindeleitung für jeden Gottesdienst final festlegen, wer teilnehmen kann. Ein unabgestimmter Gottesdienstbesuch in der eigenen oder einer anderen Gemeinde muss derzeit unbedingt unterbleiben.

Amtsträgern und Gemeindemitgliedern, die nach den gesundheitsbehördlichen Hinweisen einer Risikogruppe angehören, wird dringend empfohlen, weiterhin den zentralen Videogottesdienst oder den Gemeindegottesdienst per Telefonübertragung mitzuerleben. Die Empfehlung gilt auch für Mitglieder, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Weitere Informationen und Hinweise folgen.