Aktion "Geben und Nehmen" 2012
 


Gottesdienst, „Geben und Nehmen“ und Kartoffelsuppe

© WP

Die Auswahl und das Interesse war groß -
"Geben und Nehmen" 2012

© Ulrich Silz

Der Altarschmuck zum Erntedankfest



 

Die Aufforderung „Der Schriftzug ‚Liebe‘ soll in unserem Herz erkennbar sein“ des Gemeindeleiters und Evangelisten Klaus-Peter Waschke kann man als übergreifendes Thema des Gottesdienstes  am Sonntag, den 21.Oktober 2012 in der Gemeinde Humboldthain festhalten.

Für den Gottesdienst im sonnendurchfluteten Kirchenraum lag ein Bibelwort aus Jeremia 31, Vers 31 und 33 zu Grunde: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“ Diese Verse finden sich unter der Überschrift „Die Verheißung eines neuen Bundes“.

Der Vorsteher führte aus, dass dieser neue Bund mit dem Opfertod Jesu begonnen und die Liebe als Grundlage habe. Diese Liebe solle sich nun gegenüber dem Nächsten zeigen, vor allem auch in der Gemeinde, im Umgang mit Glaubensbruder und Glaubensschwester. Der Vorsteher stellte fest: „Bruder und Schwester von Jesu zu sein, das ist besser als jeder Adelstitel“; in dieser schönen Gemeinschaft und Verbindung zu Jesus sollten wir untereinander Vergebung und Versöhnung leben. Der Vorsteher forderte die Gemeinde ferner auf, über Folgendes nachzudenken: „Wer den anderen nicht liebt, liebt Gott nicht, da alle Gottes Geschöpfe sind“. Voller Demut, was mit „Mut zum Dienen“ übersetzt werden könne, sollte zuerst dem Nächsten, um damit auch Gott gedient werden.

Aus dieser Liebe und Demut könne dann Eintracht entstehen, so der Vorsteher weiter. In dieser Eintracht habe Konkurrenz keinen Platz mehr.  Eintracht könne nur geschaffen werden, wenn jeder er bzw. sie selbst sei und Andersartigkeit geachtet werde. Dann könne man auch gemeinsam den Weg zum Glaubensziel gehen.

Ganz im Zeichen der Liebe fand nach dem Gottesdienst die Aktion „Geben und Nehmen“ (siehe Ankündigungsposter) statt. Viele Gemeindemitglieder brachten Sachen, für die sie selbst keinen Gebrauch mehr hatten, mit. Jeder konnte sich so aus all den vielen Gegenständen wie Büchern, Geschirr oder Kleidung etwas, das er bzw. sie gebrauchen konnte, heraussuchen und mitnehmen. Die zahlreich übriggebliebenen Gegenstände werden nun an eine karitative Organisation – ein Kloster in Berlin – gespendet.

Während der Aktion gab es selbstgemachte Kartoffelsuppe und Apfelkuchen, welche einige Glaubensgeschwister aus dem „Altarschmuck“ vom Erntedankfest zubereitet hatten. Nach diesem schmackhaften Mittagessen konnte jeder noch den sonnigen Sonntag genießen – zum Beispiel bei einem neuen Buch oder Spiel, das man bei „Geben und Nehmen“ gefunden hatte.

Text: CZ

 
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