Erntedankfest 2012
 


Erntedankgottesdienst in Humboldthain

 







Mit Sachspenden gefüllte Schuhkartons für Kinder in ärmeren Ländern



Die Erntedankbrote werden zum Verzehr in den Kirchenvorraum gebracht

Wie viele anderen Christen feierte auch die Gemeinde Humboldthain am Sonntag, den 7. Oktober 2012, das Erntedankfest. Passend zum Bibelwort „Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so“ (vgl. 1. Mose 1, 11) war der Altar reich geschmückt mit Früchten, verschiedenen Gemüsesorten, Ähren, Blumen und Broten.

Gleich zu Beginn der Predigt brachten die Kinder der Gemeinde Pakete an den Altar. Diese waren im Vorfeld von ihnen mit Sachspenden aus der Gemeinde für Kinder in ärmeren Ländern im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gefüllt worden. Dies nahm der Vorsteher der Gemeinde, Klaus-Peter Waschke, in seiner Predigt zum Anlass, um auf globale Ungerechtigkeit hinzuweisen und den Gemeindemitgliedern ins Bewusstsein zu rufen, dass unser materieller Wohlstand in Deutschland immer wieder Anlass zu Dankbarkeit sein sollte. Darüber hinaus wies er unter anderem mit der Frage „Wie viel Liebe braucht ein Kind?“ darauf hin, dass jedes Kind und jeder Erwachsene noch viel mehr auf immateriellen Reichtum wie Liebe, Geborgenheit und Hoffnung angewiesen sei. Den Schwerpunkt seiner Predigt legte er auf die Verantwortung gegenüber dem Nächsten und der göttlichen Schöpfung, die die Konsequenz unserer Dankbarkeit sein sollte. Dies verdeutlichte er anhand der Erkenntnis „Freude wird mehr, wenn man sie teilt“ sowie der Aufgabe, die Natur zu schützen.
Auch die nachfolgenden Predigtbeiträge schärften das Bewusstsein für die Dankbarkeit, wobei deutlich wurde, dass Dankbarkeit keine Pflichtübung sein sollte, sondern unsere Antwort auf Gottes Liebe.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kinderchor, der Instrumentalgruppe sowie dem Gemeindechor umrahmt, der mit dem Kanon „Ich will den Herrn loben“ von G. Ph. Telemann den Schlusspunkt setzte.


Im Anschluss an den Gottesdienst wurden traditionell die „Erntedankbrote“ mit Schmalz und Marmelade, bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Saft, von zahlreichen Gemeindemitgliedern verzehrt.





Text: CZ / TZ
Fotos: Ulrich Silz













 
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