Fünf neue Diakone
 



Fünf neue Diakone für die Gemeinde



Apostel Hans-Jürgen Berndt



Ein Säugling erhält die Heilige Versiegelung



Nach 33 Jahren Amtstätigkeit
in den Ruhestand verabschiedet - W. Gursinski



Gemeindeleiter Klaus-Peter Waschke bedankt sich beim langjährigen Diakon



Vier neue Diakone wurden ordiniert
und ein Diakon bestätigt






Glückwünsche zum 65. Geburtstag an Bernd Thiel nach dem Gottesdienst
(15.11.2012) Apostel Hans-Jürgen Berndt hielt sein Versprechen ein. Nachdem er vor vier Monaten, am 08. Juli  2012, der Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) versprach, sie noch einmal in diesem Jahr besuchen zu wollen und andeutete, sich verstärkt um die Behebung des Personmangels an Amtsträgern zu kümmern, kam der Apsotel am Sonntag, den 11. November 2012, wieder in die zentrale Berliner Gemeinde.

Vor 260 Gottesdienstteilnehmern predigte der Apostel zunächst über das Bibelwort aus Hiob 23 Vers 11: "Denn ich hielt meinen Fuß auf seiner Bahn und bewahrte seinen Weg und wich nicht ab". 
Dabei betonte er, dass Jesus Christus nicht nur den Weg zum Heil und zur Erlösung gelegt habe, sondern selbst der Weg sei. "Wenn Jesus sagt 'Ich bin der Weg', hört sich das abstrakt und festgezurrt an", so der Apsotel. Dies sei aber die Grundlage des Glaubens.

Bezirksältester Bernd Thiel, der an diesem Tag, seinen 65. Geburtstag feierte, erklärte in seiner Mitpredigt, dass es einen Unterschied mache, ob man einen Weg kreuz und quer oder schnurstracks gehe. "Schnurstracks heißt ohne Umwege und ohne zu zögern seinen Weg zu gehen", so der Leiter des Kirchenbezirks Berlin-Nordwest. So solle auch der Weg zu Gott schnurrstracks und ohne Umwege verlaufen.
Im Anschluss ergänzten der Vorsteher der Gemeinde Oranienburg, M. Melchior, der die Leitung von Bernd Thiel in der Fachberatergruppe Öffentlichkeitsarbeit  der Gebietskirche Berlin-Brandneburg ab 2013 übernehmen wird und Bezirksevangelist Thomas Krack mit ihren Kurzbeiträgen die Predigt.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes empfing ein Säugling aus der Nachbargemeinde Berlin-Weißensee das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Außerdem wurde Diakon W. Gursinski nach 33-jähriger Amtstätigkeit in der neuapostolischen Kirche  vom Apostel aus gesundheitlichen Gründen
in den Ruhestand versetzt. Der Apostel charakterisierte ihn als einen Mann mit einem gewissen Humor, der ein wertvoller Mitarbeiter in der Gemeinde gewesen und ihm deshalb auch von Herzen dakbar sei.
W. Gursinski diente als Diakon in den ehemaligen Gemeinden Berlin-Pankow und Berlin-Wedding sowie zuletzt in der Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte).

Nach der Inruhesetzung nahm der Apostel dann Bezug auf seinen letzten Besuch in der Gemeinde. Er hätte versprochen, sich zukünftig verstärkt um die Vergrößerung des Amtsträgerkreises in der Gemeinde zu kümmern und habe deshalb in den vergangenen Monaten mehrere Gespräche geführt und Besuche unternommen. So sei es nun möglich geworden, neue Amtsträger für die Gemeinde zu setzen. Gleich fünf Glaubensbrüder bat er vor den Altar und ordinierte vier von ihnen zu Diakonen und bestätigte außerdem einen zugezogenen Diakon aus Süddeutschland in seinem Amt für die Gemeinde.

In seiner Ansprache an die neuen Diakone betonte der Apostel, dass es wichtig sei nicht immer Vollgas zu geben. "Fahrt nicht 100 Prozent; 20 Prozent müssen für die Erholung sein". Das, was ihnen möglich sein wird, sollen sie tun, so der Apsotel. Insbesondere sollen sie ein "Herz für die Jugend und für die Kinder haben", erklärte er.

Die zentralst gelegene neuapostolische Gemeinde der Bundeshauptstadt wird nun von 14 Diakonen, drei Priestern und einem Evangelisten betreut.

In seinen Schlussworten unterstrich der Apostel, dass seine Aufgabe mehr Amtsträger für die Gemeinde zu gewinnen, nocht nicht abgeschlossen sei; auch ferner werde er sich darum bemühen.

Viele Gemeindemitglieder zeigten sich im Anschuss an den Gottesdienst sehr erfreut über den Zuwachs an Amtsträgern. Auch der Gemeindevorsteher, Klaus-Peter Waschke, äußerte sich dahingehend wie folgt: "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, fünf neue Diakone für unsere Gemeinde zu gewinnen, auch wenn die Personaldecke insbesondere im Priesterkreis weiterhin dünn bleibt, ist doch heute ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der Gemeinde gesetzt worden."







Text: MPW
Fotos: © HDK, Foto Nr. 7 WP





















 
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