Fußballturnier Berlin 2010
 


2. Platz beim NAK-Fußballturnier in Berlin
 




























Der Pokal wird für eine Weile im Vorraum der Gemeinde ausgestellt.


















 

Beim diesjährigen Fußballturnier der Neuapostolischen Kirche Berlin-Brandenburg hat das Fußballteam der Gemeinde Humboldthain den zweiten Platz erreicht. Neun Mannschaften aus Berlin und Brandenburg traten am 25.September 2010 zum vierten Fußballturnier der Gebietskirche an. Zuvor waren diese in zwei Gruppen gelost worden.

Aufgrund der kurzfristigen Absage eines Teams, waren alle vier Mannschaften der Gruppe B bereits für das Viertelfinale qualifiziert und mussten lediglich die Platzierungen unter sich ausspielen.
Spannender ging es in Gruppe A zu. Neben den favorisierten Humboldthainern und Schönebergern, kämpften die Teams aus Falkensee-Finkenkrug, Tegel und Marienfelde um den Einzug in die nächste Runde.

Diente in den letzten beiden Jahre eine Sportstätte in Königs-Wusterhausen als Ausrichtungsort, wurde in diesem Jahr die Sportanlage am Columbiadamm angemietet, auf der bereits im Sommer diesen Jahres der Jugendtag der Gebietskirche veranstaltet wurde.

Auf zwei Kleinfeldern wurde Sieben gegen Sieben gespielt, jeweils 14 Minuten mit Seitenwechsel. Bischof Udo Knispel, Schirmherr des Fußballturniers, begrüßte um kurz vor 10 Uhr die Mannschaften.

Das Humboldthainer Team reiste mit neun Spielern an, von denen die meisten auch im Juni beim NAK-Fußballturnier in Hannover dabei waren. (Wir berichteten)

Nach dem Auftaktsieg gegen Marienfelde (2:0), gewannen die Humboldthainer auch das zweite Spiel mit überragenden 7 zu 0 Toren. Im dritten Spiel warteten die Jungs aus Falkensee und Finkenkrug. Auch dieses Spiel konnte das Humboldthainer Team siegreich gestalten.
Bei einsetzendem Regen ging es im letzten Spiel der Vorrunde um den Gruppensieg gegen keinen Geringeren als den Dauerkonkurrenten aus Schöneberg. Nach dem sehenswerten Führungstreffer in der 9.Minute, glichen die Schöneberger kurz vor Schluss zum 1:1 aus.

Dank des besseren Torverhältnisses zog die Mannschaft aus Humboldthain dann als Gruppensieger in das Viertelfinale vor den Teams aus Schöneberg, Falkensee-Finkenkrug und Marienfelde ein. Dort wartete als Vierter der Gruppe B das Team ‚Einheit Nord’, eine aus dem Ältestenbezirk Nord zusammengestellte Mannschaft. Nach einer mäßigen ersten Hälfte legten die Humboldthainer nach dem Seitenwechsel zu und konnten souverän das Halbfinalticket lösen.

Im Halbfinale traf man bei immer stärker gewordenen Regen wieder auf die Mannschaft Falkensee-Finkenkrug. Mit den widrigen Wetterverhältnissen kamen die Humboldthainer aber deutlich besser zurecht und konnten mit einem ungefährdeten 4:0-Sieg ins Finale einziehen. Das Minimalziel war erreicht, denn zum vierten Mal in Folge zog das Humboldthainer Team ins Finale des NAK-Fußballturniers Berlin-Brandenburg ein. So bleibt weiterbestehen: Wer das Turnier gewinnen will muss Humboldthain im Finale bezwingen. Doch nach der bitteren Finalschlappe im Neunmeter-Schießen im letzten Jahr, wollten die Humboldthainer diesmal mehr erreichen und den begehrten Wanderpokal nach dem Turniersieg im Jahr 2008 nun wieder in Empfang nehmen.

Doch im Finale traf man (natürlich) wieder auf die Konkurrenz aus Schöneberg. Nachdem man beim erwähnten Fußballturnier in Hannover ein wenig Frieden und Freundschaft schloss, war dennoch die Brisanz des Schlagerspiels spürbar.

Die Humboldthainer erkannten schnell, dass die Schöneberger Jungs großen Respekt hatten und ihnen das Spiel überließen. Eine regelrechte Wasserschlacht entwickelte sich. Ein Angriff der Humboldthainer folgte dem nächsten. Doch die Schöneberger standen in der Defensive gut und ließen nur wenige Torschüsse zu, ein wenig fehlte den Humboldthainern auch das nötige Glück. Und die alte Weisheit traf wieder einmal zu, „wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu“. Ein unglücklich abgefälschter Ball sprang dem Stürmer der Schöneberger vor die Füße und dieser musste nur noch einschieben, 1:0.

Mit letzter Kraft stürmten die Humboldthainer nach vorne, aber der erhoffte Ausgleich blieb aus. Der Strafraum der Schöneberger glich nach Abpfiff und nicht aufhaltendem Regen eher einem Kuhacker als einem Fußballfeld, so stark rannten die Humboldthainer an.

Wieder blieb es beim zweiten Platz. Auch der große Pokal für den Zweitplatzierten konnte den Frust kaum verringern. „Wir waren die bessere Mannschaft, aber die Glücklichere hat gewonnen“, resümierte einer der Teamkameraden.
So bleibt wieder nur das Ziel, es im nächsten Jahr packen zu wollen.

MPW













 
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