Hochzeit Lange 2016
 


Liebe zieht weite Kreise – Trauung in Humboldthain












 

(5.7.2016) Am Samstag, den 11. Juni 2016, fand in der Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) der Traugottesdienst für Ivonne und Mike Lange statt. Gemeindevorsteher Klaus-Peter Waschke predigte in diesem Festgottesdienst über das Bibelwort „Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ (Mt 19,6).

Zunächst ging er jedoch auf das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ ein, welches sich das Brautpaar zu Beginn gewünscht hatte. „Ich finde, ihr habt ein sehr passendes Lied gewählt“, so der Leiter der Gemeinde, „die Liebe kann wie ein Stein alles durcheinanderbringen und viele Wellen schlagen. Am Ende ist sie jedoch beruhigend und besänftigend, vor allem, wenn man eine Ehe eingeht und sich Liebe und Treue verspricht“, führte er aus.

Gott mache Mut zur Ehe

In Bezug auf das Bibelwort versicherte der Evangelist, dass Gott es so gefügt habe, dass Ivonne und Mike zusammen seien und eine glückliche Familie hätten. Gott mache damit Mut zur Ehe. „Auch ihr glaubt felsenfest, dass ihr zusammengehört“, so Klaus-Peter Waschke. Ein Bund sei mehr als eine Partnerschaft, führte er weiter aus. In einer Ehe gebe man sich nämlich das Versprechen, immer füreinander da zu sein, in guten wie in schlechten Tagen. Im Gegensatz zu einer Partnerschaft rücke man noch näher zusammen, wenn es einmal brenzlig werde, ziehe nicht einfach einen Schlussstrich und vereinbare zu Beginn keine Ausstiegsklausel. Stattdessen sei die Ehe ein ganzheitlicher Liebesbund, welcher den kompletten Menschen und das ganze Leben umfasse, beschrieb der Gemeindevorsteher.

Er gab dem Brautpaar zudem noch einige Ratschläge mit auf den Weg: „Wenn Gott euch zusammengeführt hat, nehmt euch auch die Zeit, auf Ihn zu hören, denn Er sagt euch, was gut für euch ist. Lernt zudem von Jesus Christus, seine Treue soll auch Mut für eure Treue geben.“

Überraschung vom Familienchor

Als besonderes Trauwort wählte der Leiter der Gemeinde einen Vers aus dem Hohenlied der Liebe: „Die Liebe ist langmütig“ (1. Kor 13,4). „Die Liebe hält einiges aus, ist geduldig und nachsichtig mit dem anderen, auch wenn dies einmal ein wenig Zeit braucht“, so Evangelist Waschke bevor er dem Paar den Segen zur Ehe spendete.

Musikalisch wurden das Brautpaar sowie die Gäste und Gemeindemitglieder, die sich in der Kirche versammelt hatten, vom Familienchor der Brautleute überrascht. Sie trugen eine Vertonung des Hohelied der Liebe mit dem Titel „Wenn ich alle Sprachen“ von Markus Pytlik vor. Darin heißt es unter anderem „Die Liebe verändert der Welten Verlauf – die Liebe hört niemals auf“. Auch der Gemeindechor und ein Instrumentalduo gestalteten den Gottesdienst mit.

Text: CZZ
Fotos: WW

 
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