Neujahr 2014
 


 

„Mit Liebe an’s Werk“ –
Silvester- und Neujahrsgottesdienst







Bischof Harald Bias



Gemeindevorsteher Klaus-Peter Waschke



(09.01.2014) „Mit Liebe an’s Werk“, so lautet das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche des Jahres 2014. Was dies für das Glaubens- und Alltagsleben bedeutet, erläuterte der Vorsteher der Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) im Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 2014 ganz konkret. Auch im Jahresabschlussgottesdienst am 31. Dezember 2013 standen die Themen Liebe sowie Dankbarkeit im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Zu diesem letzten Gottesdienst im Jahr 2013 besuchten Bischof Harald Bias sowie der Bezirksälteste die Gemeinde.


Jahresabschlussgottesdienst mit Bischof Bias

Zum Ende eines jeden Jahres blickt man zurück. Dies tat auch Bischof Bias in seiner Predigt. Es gebe viel, wofür wir dankbar sein könnten, stellte er fest. Und durch unseren Glauben an den liebenden Gott könnten wir uns auch sicher sein, dass alles, was nicht so gut gelaufen sei, doch ertragbar sei und wir bei Ihm immer Trost finden würden. Denn diese Liebe Gottes sei nicht wie die menschliche mal stark, dann wieder schwach, sondern immer konstant und  rein, so dass wir uns in jeder Sekunde darauf verlassen könnten, dass Er uns nicht alleine lässt und unsere Stütze im Leben ist. Das Bibelwort „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Römer 8, Vers 38 und 39) war die Grundlage dieser Gedanken.

Ein Priester der Gemeinde ergänzte diesen Gedanken mit dem Bild eines Navigationssystems: Zunächst einmal berechnet Gott die Route für unser Leben und will uns leiten. Doch auch wenn wir oft meinen, dass wir es besser wüssten, also zum Beispiel eine Abkürzung oder einen besseren Weg hätten und uns verfahren, würde Gott, wie ein Navigationssystem unsere Route „neu berechnen“ und uns erneut begleiten, egal wie oft wir uns verfahren und von seinem für uns vorgesehenen Weg abweichen. Denn Gott schenke Gnade und Vergebung und wolle nur das Beste für uns.

Neujahrsgottesdienst am 1. Januar

Klaus-Peter Waschke, Vorsteher der Gemeinde, hielt am 1. Januar den ersten Gottesdienst im Jahr 2014. Passend zum Anfang des neuen Jahres schlug er vor, allen Unmut und alle Vorurteile hinter sich zu lassen, zu vergeben und auf Menschen zuzugehen, mit welchen wir uns in der Vergangenheit nicht sehr gut verstanden hätten. Denn es sei nicht im Sinne des Evangeliums, nachtragend zu sein, erklärte er.

Danach ging er auf das neue Jahresmotto ein, welches in der Neuapostolischen Kirche traditionell zum neuen Jahr von der Kirchenleitung herausgegeben wird. Dieses lautet in 2014 „Mit Liebe an’s Werk“. Dazu verlas er das für diesen Tag gewählte Bibelwort aus Galater 6,2: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“

 

Der Vorsteher gab zum Jahresmotto für 2014 die Gedanken des Stammapostels wieder, welche das Motto in fünf Aspekte gliedern:

 

-       Wir kommen den Leidgeprüften zu Hilfe.

-       Wir sind solidarisch.

-       Wir setzen uns im Werk Gottes ein.

-       Wir tun Gutes in unserem Umfeld.

-       Wir sind bereit, zu vergeben.

Konkret bedeute dies, dass wir die Liebe, die wir von Gott bekommen, an den Nächsten weitergeben wollen. Dabei ist unser Nächster auch die Person, die wir vielleicht nicht mögen, doch Gottes Liebe ist für alle da und der christliche Auftrag zur Nächstenliebe ein zentrales Gebot.

 

Gemeindeevangelist Olaf Lewandofski ging in seinem Predigtbeitrag auf die Gemeinde ein: Die Gemeinde sei wie eine Atmosphäre, die wie im Falle des Planten Erde die Temperaturen reguliere und dafür da sei, dass diese nicht zu extrem würden. Im übertragenen Sinne bedeute dies für die Gemeinde, dass wir einander unterstützen und für einander da sein sollten, vor allem in schwierigen Lebenslagen. So würden alle Lebensereignisse – gute wie schlechte – mit anderen geteilt. So könne getröstet, aber auch Freude weitergegeben werden.


Mit diesen Gedanken wollen wir als Gemeinde Humboldthain zuversichtlich und in tätiger Nächstenliebe ins neue Jahr 2014 gehen.

 

 

Text: CZ/TZ
Fotos: WP (1+3), HDK (2+4)

 
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