Ostergeschehen 2014
 



Auch wir werden auferweckt werden!


Die Kinder durften sich einen Schokohasen mitnhemen






Der Bezirksvorsteher bestätigt Priester Uli Kaim









 
(04.05.2014) Zu Karfreitag und Ostersonntag (18. und 20. April 2014) fanden in der Gemeinde Berlin-Humboldthain (Mitte) jeweils morgendliche Gottesdienste statt. An Karfreitag wurde dieser vom Leiter des Kirchenbezirks Berlin-Nordwest und am Ostersonntag von einem Priester aus der Nachbargemeinde Berlin-Charlottenburg durchgeführt. Neben der Erinnerung an Jesu Opfertod und der Freude über seine Auferstehung konnte sich die Gemeinde Humboldthain zudem über die Bestätigung des aus Madrid zugezogenen Priesters Uli Kaim freuen.

In seiner Karfreitagspredigt blickte der Bezirksälteste auf den Kreuzestod Jesu und die dramatischen Ereignisse, die der biblischen Überlieferung zufolge unmittelbar nach dem Tod Jesu die Allmacht Gottes demonstrierten. Dabei machte er deutlich, dass der laute Aufschrei Jesu: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mt 27,46) nicht nur den Schmerz und das Leid Jesu beinhaltet habe, sondern dass darin auch das gesamte Leid der Menschheit zum Ausdruck komme. Die sich daran anschließenden Ereignisse verdeutlichten die einmalige heilsgeschichtliche Bedeutung von Jesu Opfertod: Das Zerreißen des Vorhangs im Tempels symbolisiere die mit dem Opfertod Jesu verbundene Aufhebung der Trennung zwischen Gott und den Menschen, das geschilderte Erdbeben unterstreiche  die einmalige und alles verändernde Bedeutung des Opfertodes Jesu und das „Aufstehen“ der Entschlafenen bedeute den endgültigen Sieg Jesu über Hölle, Tod und Grab.
Diese Gnade von Gott sei auch noch heute erfahrbar und für alle Menschen da, so der Bezirksälteste weiter. Doch dafür müsse man den Vorhang vor den eigenen Augen aufziehen, also zum Beispiel seine eigene Unversöhnlichkeit ablegen.

Zum Ende des Gottesdienstes bestätigte der Bezirksleiter Uli Kaim als Priester für die Gemeinde Humboldthain. Priester Kaim hat die letzten 10 Jahre in Madrid gelebt und ist vor einigen Monaten mit seiner Frau nach Berlin gezogen. Der Bezirksleiter wünschte ihm, dass er die Sonne aus Spanien in die Gemeinde bringen und einen kurzen Weg zu den Herzen der Gemeindemitglieder haben möge.

Anknüpfend an den Karfreitagsgottesdienst stand der Ostergottesdienst in Humboldthain ganz im Zeichen der Veränderung, des Neuanfangs: Aus der vermeintlichen Niederlage durch Jesu Kreuzestod wurde durch dessen Auferstehung der größte Sieg. Für die Jünger Jesu änderte sich in einem Augenblick alles: Aus Verzagtheit am Grab Jesu wurde Gewissheit über seine Auferstehung und aus der Furcht vor Verfolgung entstand der Mut, froh die Auferstehung Jesu verkünden zu wollen. Diese Erfahrung der Jünger Jesu könne uns eine Vorahnung auf die Wiederkunft Jesu und deren alles verändernde Bedeutung vermitteln (vgl. 1 Kor 6,14).  


Text: CZ/TZ
Fotos: WP
 
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